Die Wasserortung

Wasserortungsteams im Einsatz - Suche vom Boot aus (Photo: GNU-Lizenz)
Wasserortungshunde sind originär eigentlich Leichenspürhunde, weil nach Alarmierungszeit und Anrückzeit das Überlebensfenster für Ertrinkungsopfer geschlossen ist. Deswegen werden Sie sie nur mit Einschränkungen unter die Rettungshunde gezählt.
Ähnlich wie die Flächensuchhunde müssen auf dem Wasser sehr große Flächen abgesucht werden, bei denen Taucher ein vielfaches dieser Zeit benötigen würden. Wasserortungshunde suchen vom Boot aus oder schwimmend nach menschlichem Geruch der aus dem Wasser aufsteigt.
Es sind bereits Ortungstiefen von mehr als 80 Metern beschrieben worden, dabei müssen die Hundeführer Strömungsverhältnisse und Windrichtungen genau beurteilen können, um die Bergungstaucher einzuweisen. Selbst Opfer in Neoprenanzügen werden gefunden.
Für Angehörige von Opfern ist es aber leichter sich verabschieden zu können und nicht im Ungewissen zu bleiben.
© 1997 bis 2010 - All rights reseved - by SarDogSystems

optimiert für Firefox