Die Trümmersuche
Die Suche auf Trümmern erfordert grösste Geschicklichkeit und Können der Rettungshundeteams. In der Ausbildung muss der Hund alle Untergründe kennenlernen und darf sich von schwierigen Untergründen, grosser Höhe, nachrutschenden Trümmern und vielem mehr, nicht beeinflussen lassen.
Unter Trümmern nach Explosionen, Erdrutschen, in Steinbrüchen, Überschwemmungsgebieten und Erdbebengebieten ist häufig die Infrastruktur zerstört, unter den Trümmern befinden sich tausende von starken Verleitungsgerüchen. Dabei soll der Hund möglichst schnell alle noch lebenden Opfer anzeigen, ohne z.B. sich von verschütteten Lebensmitteln beeinflussen zu lassen. Auch die Witterung in diesen Gebieten ist häufig extrem, was eine sehr gute Kondition und Gesundheit vom Rettungshund und Rettungshundeführer erfordert.

Rettungshundeteam-Trümmer (BAG) beim Erdbebeneinsatz in der Türkei 1999 kurz nach dem Lebendfund zweier Kinder, 5 Tage nach dem Beben - (Photo: SARDOG)
Bei der Suche wird der Rettungshund auf die Trümmer geschickt, er sucht selbstständig nach lebenden Opfern. Das Betreten der Trümmer durch den Hundeführer sollte nur nach der Anzeige seines vierbeinigen Teampartners erfolgen, da nur ein Fund das Betreten solcher gefährlichen Trümmerkegel gerechtfertigt. Hier zählt, so gemein es sich anhört: Lieber ein Hund als ein Mensch! Diese sollte man/frau genau überdenken, bevor eine solche umfangreiche Teamausbildung begonnen wird.

Ausbildung auf Trümmern - (Photo: GNU-Lizenz)
Zur Anzeige des Opfers stehen dem Hund folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
Dabei bellt der Hund direkt über der Stelle, an der der stärkste Geruch des lebenden Opfers austritt und macht so seinen HF aufmerksam. Dies ist die häufigste und sicherste Methode.
Dabei scharrt der Hund an der Stelle des stärksten Geruchaustrittes. Diese Methode birgt aber die Gefahr von Trümmerschlag und Einbruch.
In den meisten Fällen wird im Dreierteam gearbeitet:
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