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Hitzealarm in Deutschland - Tips für Einsatzkräfte - Seite I (Update 24.06.2011)

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Grundsätzliches:

  • Große Hitze entbindet nicht von der Pflicht, vorgeschriebene, PSA zu tragen.
  • Helfersicherheit geht immer vor Patientensicherheit.
  • Trainings/Ausbildungstätigkeiten unter PSA sind zu unterlassen.
  • Es ist mit einer erhöhten Zahl von “Vermissten” zu rechnen.
  • Es ist allgemein mit einer erhöhten Zahl von Einsätzen zu  rechnen.
  • Die Abwägung für “Leitungskräfte” ist aufgrund des, nicht  messbaren, “menschlichen Faktors” stark erschwert.

PSA-Pflicht:

Die PSA (Persönliche Schutzausstattung) ist normalerweise an die “zu erwartenden” Gefahren angepasst. Daher ist es für “Leitungskräfte” schwierig “Erleichterungen” zu befehlen.

Wo eine Erleichterung möglich sind,  sollte man sie aber anwenden.

Beispiel: Bei einer Flächensuche sollte normalerweise die komplette PSA getragen werden (Stiefel S3 C oder D), Einsatzhose, Einsatzjacke, Helm mit Visier - nach Auskunft der GUV, 2002 - Hier ist es z.B. möglich. eine “Wegesuche” zu befehlen. Auf  Wegen ist die Gefahr durch “Astschlag” weitaus geringer anzusehen, daher könnte auf Helm und Jacke verzichtet werden.

Der Einsatznutzen der Einheit wird aber in gewissem Maß eingeschränkt. Daher ist die “Abwägung” zwischen  Einsatznutzen und Helfersicherheit durch die Leitungskräfte gefragt.

Zur Beachtung: Trotz aller “Erleichterungen” ist die komplette PSA mitzuführen (z.B. im Einsatzrucksack). Vor Ort kann sie immer notwendig werden, z.B. bei plötzlichen Starkgewittern oder Fund an/in Felsabhängen oder dichten Schonungen. So sollte auch schon bei der Anschaffung von PSA an Erleichterungsmöglichkeiten gedacht werden (z.B. “heraustrennbare Ärmel”, ohne Beeinträchtigung der Schutz- und Warnwirkung)!

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Deutschland soll ab Montag dem 27.06.2011 wieder von einer Hitzewelle heimgesucht werden. Was für  die Einen eine Freude ist, ist für die Anderen gefährlich! Im folgenden wollen wir ein paar Tips für Einsatzkräfte veröffentlichen.