Die Flächensuche
Häufig werden Menschen in unwegsamen Gelände, im Wald oder grossen anderen Flächen vermisst. Meist handelt es sich um selbstmordgefährdete Personen, alte oder verwirrte oder Kinder.
Immer besteht Lebensgefahr, so das diese Vermissten schnellstmöglich gefunden werden müssen. Neben Hubschraubern und vielen Einsatzkräften werden Rettungshunde-Fläche (RH-Fl) zur Suche eingesetzt. Ein einziges Rettungshundeteam hat dabei mehr Suchleistung, als eine Einsatzhundertschaft.

Flächensuchhund (Labrador Retriever) in der Ablage - (Photo: K9-Miami)
Bei der Suche muß der Hund seinem Hundeführer alle Personen anzeigen, die sich im zugewiesenen Suchgebiet befinden. Meist reviert der Suchhund, vor dem Hundeführer im Zickzack-Lauf und sucht dabei nach menschlichem Geruch. Wenn der Hund einen Menschen gefunden hat, zeigt er dies seinem Teamkollegen (dem Rettungshundeführer) an.
Dabei stehen ihm folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
Bei der Anzeige durch Bellen, verbleibt der Hund beim Opfer, belästigt es nicht (hält Abstand) und bellt laut und solange, bis sein Hundeführer eintrifft.
Bei der Anzeige durch Bringsel, hat der Hund eine Art Spielzeug am Halsband hängen (Beispiel). Wenn er gefunden hat, nimmt er es in die Schnauze, bringt es dem Hundeführer und zeigt ihm den Fundort des Opfers.
Bei dieser Anzeigeform, pendelt der Hund, nach dem Fund zwischen vermisster Person und seinem Hundeführer.
Nach dem Auffinden des Opfers ist der Rettungshundeführer oft längere Zeit mit der verletzten oder erkrankten Person alleine, bis die angeforderte Hilfe (Rettungsdienst, Feuerwehr, etc.) eingetroffen ist. Das erfordert umfangreiches Wissen über Erste Hilfe/Sanitätsdienst und über den Umgang mit Karte und Kompass. Der Hund wird solange ins "Platz" gelegt (Ablage).
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